EGOTEC® ist ein Programm mit neuester Softwaretechnik, für dessen Entwicklung wir keinen Aufwand und keine Zeit gescheut haben. Ganz besondere Aufmerksamkeit wurde auf die einfache und komfortable Bedienung gelegt. Umfassende Kenntnisse in der Internettechnologie setzt das Programm nicht voraus. Die Bedienoberfläche ist an gängige Standardsoftware angelehnt, wodurch eine geringe Einarbeitungszeit garantiert ist. Sie werden während der Arbeit durch die kontextsensitive Hilfe unterstützt.
Wir wünschen Ihnen nun viel Spaß mit dem Programm. Sollten Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche haben, teilen Sie uns diese mit.
Tastatureingaben werden wie folgt dargestellt:
<Return> = Einfaches Betätigen der Eingabe- oder Enter-Taste
<Strg>+<R> = Drücken und Halten der Taste "Steuerung" (evtl. auch "Control" oder "Ctrl") und gleichzeitiges Drücken der Taste "R"
In diesem Handbuch werden folgende Symbole verwendet, um Sie auf wichtige Dinge hinzuweisen:
Ein Hinweise für den Benutzer.
Warnung. Rot gekennzeichnete Hinweise sollten unbedingt beachtet werden.
Wichtig. Äußerst wichtige Informationen für den Benutzer.
Versionshinweis. Informationen zu Versionsunterschieden.
Anhang: Hier befindet sich ein Link zu einer Datei/ eines Dokumentes
Befehle für die Konsole finden Sie in einer solchen Box.
Für die Arbeit mit dem EGOTEC® System sind folgende Systemvoraussetzungen notwendig
(Hierbei werden die Minimalanforderungen beschrieben, selbstverständlich sind nach oben hin keine Grenzen gesetzt).
Weitere Browser wie Safari, Konqueror oder Opera funktionieren, für diese können wir jedoch keine Gewähr geben. Bitte verwenden Sie die jeweils aktuellste Version.
Die Systemanforderungen für den Server, auf dem EGOTEC betrieben werden soll, entnehmen Sie bitte dem Installationshandbuch
ab PHP Version 5.2.4 (nicht 5.3.0 (Das EGOTEC CMS verwendet / in den Schlüsseln von INI-Dateien. Dies führt in PHP 5.3.0 zu einem PHP Fehler. Siehe: http://bugs.php.net/bug.php?id=49692))
nicht Version 5.3.7 (bug in der Funktion crypt(). Siehe: https://bugs.php.net/bug.php?id=55439 )
Von uns getestet und empfohlene Versionen: 5.2.6 oder 5.3.3-7 ( Ab PHP-5.3.1 muss noch der "request_order" Wert angepasst werden. Mehr dazu finden Sie hier )
Optional können noch folgende Module aktiviert werden
Apache 1.x / 2.x
include_path muss in der .htaccess überschreibbar sein, zusätzlich muss das RewriteModul für den Apache installiert sein.
Einige EGOTEC-Module greifen auf zusätzliche Software zurück, die auf dem Server installiert sein muss.
Starten Sie Apache und die Datenbank. Öffnen Sie mit einem Web-Browser (z.B. IE 6.0 oder Firefox 1.x) die URL: http://localhost/egotecsetup.php (falls Sie das Archiv in ein anderes Verzeichnis entpackt haben, ändern Sie die URL bitte entsprechend ab)
Es öffnet sich das Installations Popup. Falls Sie ein Popup-Blocker verwenden, müssen Sie der Seite erlauben Popups zu öffnen.


Prinzipiell können Sie das Vorbelegte Datenbanksystems übernehmen.
Geben Sie zusätzlich Benutzername Passwort und die Datenbank an.
Die Datenbank muss zu diesem Zeitpunkt schon vorhanden sein.

Im nächsten Schritt können Sie Ihren Postausgangsserver konfigurieren



Nun werden die restlichen Mandanten installiert

Siehe auch PHP Performance.
Manche EGOTEC Module benötigen weitere Software. Diese wird für Windows mitgeliefert und befindet sich im Verzeichnis "bin/tool/windows".
Zur Aktivierung dieser Software muss der Pfad "INSTALLATIONSPFAD/bin/tool/windows" in die PATH Umgebung eingetragen werden.
Den Pfad können Sie wie folgt ändern.
Desktop -> Arbeitsplatz -> rechts klick Eigenschaften -> Reiter Erweitert

Dort den Button "Umgebungsvariablen" anklicken

Darin unter "Systemvariablen" die Variable Path selektieren und auf "Bearbeiten" klicken.
Am Ende von "Wert der Variablen" den Pfad "INSTALLATIONSPFAD/bin/tool/windows" durch ein Semikolon getrennt hinzufügen.
Danach muss Windows neu gestartet werden. Somit ist z.B. der Befehl htmldoc dem System in der Kommandazeile bekannt.
Der Apache-Webserver ist in jeder gängigen Linuxdistribution vorhanden und kann über den Paketmanager installiert werden.
Suchen Sie in der Datei "httpd.conf" nach "" und ersetzten Sie dort "AllowOverride None" mit "AllowOverride All".
Ebenso editieren Sie bitte den Wert 'Options None' auf 'Options +FollowSymLinks'.
PHP5 ist für jede gängigen Linuxdistribution verfügbar und kann über den Paketmanager installiert werden.
Aktivieren Sie PHP mit der zu Ihrer Distribution gehörenden Administrationsoberfläche.
Optional können noch folgende Module aktiviert werden
Beim Ausführen eines automatischen Dienstes über Console gelten u.U. eigene "PHP.ini"-Einstellungen.
Diese sind in der Regel unter "/etc/php5/cli" zu finden.
Je nach Bedarf sollten folgende Werte angepasst werden:
- max_execution_time = 60
- max_input_time = 60
- memory_limit = 64M
- post_max_size = 32M
Laden Sie sich das MySQL 4.1 Packet ("Windows Essentials (x86)") von http://dev.mysql.com/downloads/mysql/4.1.html herunter.
Starten Sie das Setup und befolgen Sie die Anweisungen des Setup Programms.
Sie müssen keinen MySQL.com Account erzeugen.

Wählen Sie nach der Installation "Configure the MySQL Server now" aus und drücken Sie auf "Finish".

Wählen Sie bei der Instanzkonfiguration "Server Machine" aus.

Sie müssen das TCP/IP Netzwerk aktivieren.

Wählen Sie bei "Character Set" "utf8" aus.

Aktivieren Sie "Include Bin Directory in Windows PATH".

Geben Sie ein Passwort für den Benutzer "root" ein. Das Passwort benötigen Sie um den MySQL Server verwalten zu können.

Wenn alles erfolgreich abgeschlossen worden ist sehen Sie diesen Dialog.
Unter Windows ist der SQL Mode standardmäßig "STRICT_TRANS_TABLES,NO_AUTO_CREATE_USER,NO_ENGINE_SUBSTITUTION". Damit es mit dem CMS zu keinen Problemen kommt, wird dringend empfohlen diesen Wert zu ändern. Zumindest STRICT_TRANS_TABLES darf nicht gesetzt sein. Optimal wäre es, wenn der Wert für SQL Mode leer ist.
Mit "SELECT @@GLOBAL.sql_mode;" können Sie die aktuelle Einstellung ermitteln oder über phpMyAdmin > Variablen nach sql mode suchen. Setzen können Sie den Wert mit "SET GLOBAL sql_mode = '';". Optimal wäre aber, wenn der Wert in der my.ini eingestellt wird. Hier lautet die Variable sql-node.
Bei jeder gängigen Linux Distribution ist MySQL als Paket vorhanden und lässt sich über den Paketmanager installieren.
Bei *BSD ist MySQL als Port vorhanden. Bei anderen Unix Varianten müssen Sie das entsprechende MySQL Binary von der MySQL Webseite (http://www.mysql.com/) herunterladen und installieren.
Die Volltextsuche von MySQL sucht Standard mäßig nur nach Wörter, die mindestens eine Länge von vier Zeichen haben, d.h. Abkürzungen wie CD oder DVD usw. werden nicht gefunden. EGOTEC benutzt für Sucheingaben, die weniger als vier Zeichen haben, eine andere Suche, bei verknüpften Suchen nach CD oder DVD "CD DVD" wird aber nichts gefunden. Um auch bei solchen Suchanfragen Treffer zu erhalten, müssen Sie die Konfiguration von MySQL anpassen. Fügen Sie in der Konfigurationsdatei my.conf folgende Zeilen ein:
Hier finden Sie Tipps um die Performance Ihrer MySQL Datenbank zu steigern.
Für den allgemeinen Query-Cache sollten Sie folgende Parameter prüfen :
have_query_cache sollte auf YES stehen
query_cache_size sollte ungleich 0 sein.
Siehe auch MySQL Query Cache Configuration
Setzen Sie diesen Parameter auf thread_cache=64.
Setzten Sie diesen Parameter auf thread_concurrency=8.
Die Faustregel lautet Anzahl der CPUs multipliziert mit 2. Wenn die eingesetzten Xeon CPUs Hyperthreading unterstützen und diese Funktion auch aktiviert ist, dann ist der Wert 8 in Ordnung, wenn nicht, dann auf 4 heruntersetzen.
Der Parameter key_buffer_size sollte so groß gewählt sein, wie die Summe aller Indizes. Um diese zu ermitteln, setzen wir kurzfristig key_buffer_size auf einen hohen Wert etwa 256 MB. Nun lesen wir mit der Variable Key_blocks_used den aktuellen Wert aus, der belegt wird z.B. 20429, das wären dann ca. 20MB. Nun können wir key_buffer_size wieder heruntersetzen auf z.B. 32MB. Wenn Sie aber wissen, dass Ihre Datenbank schnell wachsen wird und genügend Hauptspeicher zur Verfügung steht, können Sie auch einen größeren Wert nehmen.
Siehe auch MySQL Systemvariablen - key_buffer_size.
Bitte schauen Sie sich die Statusanzeige von phpMyAdmin an. Dort finden Sie Hinweise, welche Parameter Sie anpassen sollten.
Beim Setup geben Sie im Eingabefeld "Host" den ORACLE_HOME Pfad ein, so müssen Sie diesen nicht in der Apacheumgebung einbinden.
Bei einer Client-Installation könnte dieser so aussehen: /usr/lib/oracle/xe/app/oracle/product/10.2.0/client/
Bei einer Server-Installation auf Windows könnte dieser so aussehen: C:\oraclexe\app\oracle\product\10.2.0\server\
Bei einer XE Installation geben Sie als Datenbank "//localhost/XE" an.
Bitte immer die Oracle universal Version verwenden, damit UTF-8 Unterstützung gegeben ist.
Bitte immer die Oracle universal Version verwenden (Oracle Database 10g Express Edition (Universal)).
Für eine Testinstallation verwenden Sie die XE Edition "OracleXEUniv.exe". Die Installation kann einige Minuten dauern.
Bitte lassen Sie die Auswahl "Datenbank Webfrontend starten" zum Ende der Installation aktiv und fügen Sie "localhost" resp. "127.0.01" den vertrauten Webseiten des Internet Explorers hinzu.
Melden Sie sich als Benutzer "SYSTEM" mit dem von Ihnen während der Installation festgelegten Passwort an.
Legen Sie über "Administration" => "Datenbankbenutzer" => "Benutzer erstellen" einen neuen Benutzer mitsamt Tablespace an.

Geben Sie dem Benutzer die Berechtigung zum anlegen von Tabellen, Ansichten, Prozeduren, Sequenzen und Trigger.
Mit diesem Benutzer können Sie nun das EGOTEC Content Management System installieren.
Bei Windows Server 2008 muss Oracle als lokaler Administrator installiert werden. Eventuell darf dazu die Rolle Active Directory nicht installiert sein.
Am einfachsten lässt sich die Express Edition von Oracle mit apt-get installieren.
Tragen Sie hierzu in die Software-Quellen (/etc/apt/sources.list) folgende Zeile ein.
deb http://oss.oracle.com/debian unstable main non-free
Danach führen Sie folgendes in der Kommandozeile aus:
# sudo su -
# wget http://oss.oracle.com/el4/RPM-GPG-KEY-oracle -O- | apt-key add -
# apt-get update
# apt-get install oracle-xe-universal
Eventuell noch benötigte Bibliotheken wie 'libaio' oder 'bc' werden, falls noch nicht vorhanden, automatisch installiert.
Danach muss die Datenbank nich konfiguriert werden.
# /etc/init.d/oracle-xe configure
Oracle Database 10g Express Edition Configuration
-------------------------------------------------
This will configure on-boot properties of Oracle Database 10g Express
Edition. The following questions will determine whether the database should
be starting upon system boot, the ports it will use, and the passwords that
will be used for database accounts. Press <Enter> to accept the defaults.
Ctrl-C will abort.
Specify the HTTP port that will be used for Oracle Application Express [8080]:
Specify a port that will be used for the database listener [1521]:
Specify a password to be used for database accounts. Note that the same
password will be used for SYS and SYSTEM. Oracle recommends the use of
different passwords for each database account. This can be done after
initial configuration:
Confirm the password:
Do you want Oracle Database 10g Express Edition to be started on boot (y/n) [y]:
Starting Oracle Net Listener...Done
Configuring Database...Done
Starting Oracle Database 10g Express Edition Instance...Done
Installation Completed Successfully.
To access the Database Home Page go to "http://127.0.0.1:8080/apex"
Nachdem man bei allen Fragen die Standardeinstellung übernommen hat, legt man mit der Weboberfläche (http://127.0.0.1:8080/apex) noch einen Benutzer an. Bevor man das EGOTEC CMS nun mit Oracle installieren kann, muss auch das oci8 PHP Modul aktiviert sein.
Installation der Oracle Database 10g Express Edition
Die Oracle Database 10g Express Edition liegt als Debian Paket vor. Es kann mit Hilfe von dpkg als root eingespielt werden.
Auf keinen Fall dürfen Sie bei der Installation von Oracle sudo verwenden. Wenn Sie mit su zu root wechseln, dann mit einem Minuszeichen: su -!
dpkg -i oracle-xe-universal_10.2.0.1-1.0_i386.deb
Eventuelle Abhängigkeiten lösen Sie durch das Einspielen der jeweiligen Pakete mit Hilfe von apt-get.
apt-get install libaio
Sie können auch das Oracle Repositorie in Ihr System eintragen.
gedit /etc/apt/sources.list
deb http://oss.oracle.com/debian unstable main non-free
Danach konfigurieren Sie die Datenbank.
/etc/init.d/oracle-xe configure
Oracle Database 10g Express Edition Configuration
-------------------------------------------------
This will configure on-boot properties of Oracle Database 10g Express
Edition. The following questions will determine whether the database should
be starting upon system boot, the ports it will use, and the passwords that
will be used for database accounts. Press <Enter> to accept the defaults.
Ctrl-C will abort.
Specify the HTTP port that will be used for Oracle Application Express [8080]:
Specify a port that will be used for the database listener [1521]:
Specify a password to be used for database accounts. Note that the same
password will be used for SYS and SYSTEM. Oracle recommends the use of
different passwords for each database account. This can be done after
initial configuration:
Confirm the password:
Übernehmen Sie am besten die vorgegebene Einstellungen und setzen Sie das Administratorenpasswort.
Alle Benutzer, die die Datenbank starten können sollen, müssen in der Gruppe dba eingetragen sein.
Das Installationsprogramm vergisst allerdings, ein paar Umgebungsvariablen zu setzen. Wenn Sie z.B. sqlplus starten werden Sie folgenden Fehler zu sehen bekommen.
"ORA-12162 - net service name is incorrectly specified"
Setzen Sie in Ihrer Umgebung daher folgende Variablen:
gedit /etc/environment
ORACLE_HOME="/usr/lib/oracle/xe/app/oracle/product/10.2.0/server"
ORACLE_SID="XE"
ORATAB="/etc/oratab"
ORACLE_HOME_LISTENER="/usr/lib/oracle/xe/app/oracle/product/10.2.0/server"
ORACLE_BASE="/usr/lib/oracle/xe/app/oracle/product/10.2.0/server"
Fügen Sie außerdem der PATH Variable folgenden Pfad hinzu.
/usr/lib/oracle/xe/app/oracle/product/10.2.0/server/bin
Starten Sie Ihr System neu.
Zum Anlegen der EGOTEC Systemdatenbank können Sie nun die APEX Weboberfläche von Oracle benutzen http://127.0.0.1:8080/apex/.


Für die Installation eines Oracle Datenbankservers unter Linux sind folgende Voraussetzungen zu schaffen.
GLIBC Paket Version 2.1 oder besser
GCC Paket Version 3.2 oder besser
Kernel Version 2.2 oder besser
Einen WindowManager (KDE/Gnome)
CD-ROM Laufwerk
Für den Oracle Datenbankserver muss ein separater Benutzer und Gruppen angelegt werden:
groupadd dba
groupadd oinstall
useradd -g oinstall -G oinstall,dba -m oracle
Dies erstellt die erforderlichen Gruppen und den Benutzer Oracle. Vergeben sie nun dem Benutzer oracle ein Passwort:
passwd oracle
Nun wird noch das erforderliche Verzeichnis erstellt in den der Datenbankserver installiert wird und später mit $ORACLE_BASE zugegriffen werden kann.
mkdir /home/oracle/db
In diesem Fall ist der Installationsordner in dem home Verzeichnis des Oracle Benutzers. Nun kommt noch ein Ordner hinzu in dem die Datenbankdateien Installiert werden sollen.
mkdir /home/oracle/db/product/version
Hierbei ist "version" mit der Version von Oracle zu ersetzen.
Enviroment Variablen
Nun müssen noch zwei Enviroment Variablen gesetzt werde. Diese in die .bash_profile des oracle Benutzers eintragen, damit diese immer nach der Anmeldung vorhanden sind.
export ORACLE_BASE=/home/oracle/db
export ORACLE_SID=test
Das ORACLE_SID ist die Kennung mit der die Serverinstanz während der Installation gekennzeichnet wird.
Um nun die Installation zu starten muss man sich nun als oracle Benutzer anmelden. Danach ist sicherzustellen, dass die oben gesetzten Enviroment Variablen auch bekannt sind. Dies kann man mit folgendem Befehl auslesen:
set
Nach dem dies getan ist kann man die Installation beginnen.
Beachte: Die Installation kann nur unter einem WindowManager ausgeführt werden und nur mit dem oben angelegten Benutzer (oracle) der die Enviroment Variablen kennt.
Um nun die Installation zu starten in das Hauptverzeichnis der CD 1 wechseln und das runInstaller Script ausführen
oracle $ ./runInstaller
Nach dem Welcome Screen wird das Verzeichnis für die Installationsdatien abgefragt

Der Angeben Pfad sollte mit dem gesetzten $ORACLE_BASE plus "oraInventory" übereinstimmen.

Die Gruppe ist die "oinstall" Gruppe die oben angelegt wurde.
Nun kommt ein Popup dies besagt, dass ein Script als root ausgeführt werden soll. Merken Sie sich den Pfad zu diesem Script und führen Sie es ein einer Konsole in der sie als root angemeldet sind aus
root # /tmp/orainstRoot.sh
Nach dem dieses ohne Fehlermeldung Durchgelaufen ist kann man im dem Popup auf "continue" klicken.
Nun werden die File Locations abgefragt.

Hierbei ist nur der Path anzupassen. Passend zu dem oben (home/oracle/db/product/version) erstelltem Verzeichnis

Der Datenbankserver soll installiert werden.
Nach einem klick auf "Next" wir der Installations Typ abgefragt. Hier wird die "Enterprise Edition" ausgewählt.
Danach kommt die "Database Configuration". Dort wählt man am Besten "General Purpose" aus. Außer man ist sich sicher es wird ein anderer Typ gebraucht.
Nun kommt die Datenbankidentifikation. Unter diesem Namen ist die Datenbank zu erreichen bzw. wird die angesprochen. Hier wurde als Beispiel "test" gewählt.

Die SID ist die voreingestellt $ORACLE_SID.
Das nun kommende Database File Location kann man so lassen wie es ist.

Als "Database Character Set" im nächsten Screen wird "Use Unicode" ausgewählt. Damit ist man auf der sicheren Seite.
Nach einem klick auf Next bekommt man nochmals ein Übersicht was alles installiert werden soll. Wenn alles Ok ist einfach auf "Install" klicken um die Installation der Dateien zu starten.
Dieser Schritt kann eine weile dauern.
Während der Installation kommt ein Popup. Das angegebene Script wieder als root ausführen.
Dieses Script fragt den Pfad zum lokalen "bin" Verzeichnis ab. Dies sollte richtig erkannt werden und man kann einfach Return drücken. Wenn dies nicht der Fall ist, dann geben Sie bitte den richtigen Pfad an. Wenn das Script erfolgreich ausgeführt worden ist, geht es mit einem klick auf "ok" in dem Popup weiter.
Am Ende der Installation werden noch die "Configuration Tools" ausgeführt.
Diese sollten alle ohne Fehlermeldung durchlaufen.
Der "Database Configuration Assistent" wird nach Beendigung der Konfiguration nach den Passwörtern für den SYS und den SYSTEM Benutzer fragen.

Tragen Sie diese ein und beenden Sie dieses Fenster mit einem klick auf "ok"
Mit einem klick auf "next" kommen sie zum Ende der Installation. Klicken Sie auf "exit" um die Installation zu beend
Nun müssen noch ein Paar zusätzliche Enviroment Variablen gesetzt werden.
Diese kommen wieder in die .bash_profile Datei des oracle Benutzers.
export ORACLE_HOME=$ORACLE_BASE/product/version
export ORACLE_TERM=xterm
export LD_LIBARY_PATH=$LD_LIBARY_PATH:/$ORACLE_HOME
export PATH=$PATH:$ORACLE_HOME/bin
Um nun die Oracle Datenbank starten und beenden zu können ist folgendes zu tun:
oracle$ sqlplus / nolog
SQL> connect / as sysdba
SQL> startup
oracle$ sqlplus / nolog
SQL> connect / as sysdba
SQL> shutdown
Jetzt müssen Sie noch Oracle und PHP verbinden. Hierzu ist das PHP Modul oci8 zu installieren. Leider liegt dieses nicht vorkompiliert oder gar als .deb Paket vor.
Falls Sie die Oracle Datenbank auf dem Webserver installiert haben, können Sie direkt das oci8 PHP Modul kompilieren.
Ubuntu / Debian:
Erweitern Sie die Quellen indem Sie
deb http://oss.oracle.com/debian unstable main non-free
der Datei /etc/apt/source.list anhängen.
Dann kann der Client wie folgt installiert werden:
apt-get update
apt-get install oracle-xe-client
Andere Linux-Distributionen:
Laden sie die Basic und SDK Pakete des Oracle Instant Client von http://www.oracle.com/technology/tech/oci/instantclient/index.html herunter. Um die Verbindung zu testen, kann man auch noch SQL Plus installieren.
Erstellen Sie das Verzeichnis /opt/oracle/instantclient, in das Sie die Oracle Instant Client Archive entpacken.
# mkdir -p /opt/oracle/instantclient
# cd /opt/oracle/instantclient
# unzip instantclient-basic-linux32-10.2.0.3-20061115.zip
# unzip instantclient-sdk-linux32-10.2.0.3-20061115.zip
Alle:
Nun müsen noch symbolische Links in dem neuen Verzeichnis angelegt werden.
# ln -s libclntsh.so.10.1 libclntsh.so# ln -s libocci.so.10.1 libocci.so
Außerdem muss noch der Oracle Bibliothekspfad bekannt gegeben werden.
# sudo vi /etc/ld.so.conf.d/oracle.conf
/usr/lib/oracle/xe/app/oracle/product/10.2.0/server/lib
# sudo ldconfig
Um das PHP Modul kompilieren zu können, werden die PEAR Pakete und PHP5 Quellen benötigt.
#apt-get install php-pearphp5-dev
#pecl install oci8
Bei der Frage nach dem ORACLE_HOME Verzeichnis geben Sie entweder das Verzeichnis der Datenbankinstallation "/usr/lib/oracle/xe/app/oracle/product/10.2.0/server" oder im Falle des Oracle Instant Client das Verzeichnis "/usr/lib/oracle/xe/app/oracle/product/10.2.0/client" bzw. "instantclient,/opt/oracle/instantclient" an. Geben Sie zuvor "all" ein, um die Einstellung vornehmen zu können.
Jetzt müssen Sie nur noch das Modul oci8.so in der php.ini aktivieren, wo sich diese befindet, erfahren Sie am besten aus der phpinfo, und den Apache neu starten.
# echo "extension=oci8.so" >> /etc/php5/apache2/php.ini
# echo "extension=oci8.so" >> /etc/php5/cli/php.ini
# ldconfig /usr/lib/oracle/xe/app/oracle/product/10.2.0/server/lib
# apache2ctl restart
Sie können natürlich auch einen Texteditor Ihrer Wahl verwenden.
Über die phpinfo Ausgabe können Sie kontrollieren, ob die Konfiguration funktioniert.

Mit Hilfe des folgenden PHP Skripts können Sie prüfen, ob die Verbindung mit Oracle funktioniert:
<?php
putenv('ORACLE_HOME=/usr/lib/oracle/xe/app/oracle/product/10.2.0/server/');
$oracle = oci_connect('egotec', 'egotec', '//localhost/XE');
if (!$oracle)
{
$e = oci_error();
print htmlentities($e['message']);
exit;
}
?>
<h1>Oracle Verbindung</h1>
# sudo vi /etc/ld.so.conf.d/oracle.conf
dort folgenden Inhalt einfügen:
# libc default configuration
/usr/lib/oracle/xe/app/oracle/product/10.2.0/server/lib
und speichern
Die folgenden PHP Erweiterungen müssen in der php.ini noch aktiviert werden:
Bitte kopieren Sie aus dem allgmeinen PHP Binary Archiv die folgenden DLLs in das Verzeichnis Extensionverzeichnis "C:\Program Files\Zend\Core for Oracle\lib\phpext" und aktivieren Sie diese in der php.ini.
Bitte starten Sie den Apache nach den Änderungen neu.
Zend Core bis einschließlich Version 2.5 verwendet unter Windows und Apache die CGI Schnittstelle. Über diese Schnittstelle können nicht alle Funktionen des EGOTEC Content Management Systems abgerufen werden. Z.B. ist der Zugriff über WebDAV nicht möglich.
Die in PHP5 (bis mind. einschließlich 5.1.6) mitgelieferte SQL Server Client-Bibliothek funktioniert nicht. Bitte verwenden Sie dem SQL Server 2000 beiliegende DLL ntwdblib.dll. DIese muss in das PHP Verzeichnis oder das System32 Verzeichnis kopiert werden.
Neueren SQL Server Versionen liegt diese Bibliothek nicht mehr bei. Verwenden Sie dann z.B. http://www.webzila.com/?wz=dll um die DLL zu finden.
Die verwendete DLL sollte die Version 8.0. Der Explorer zeigt die Version in den Eigenschaften der Datei an.
Falls Sie den SQL Server 2005 Express verwenden und keine Verbindung zur Datenbank bekommen, sollten Sie als Host localhost/SQLEXPRESS ausprobieren.
Dieses Modul benötigt eine funktionierende Installation von OpenOffice und ein Java Runtime Environment.
Laden Sie sich OpenOffice unter http://download.openoffice.org herunter.
OpenOffice muss beim Systemstart als Dienst gestartet werden.
Um OpenOffice als Dienst registrieren zu können, benötigen Sie das Windows Resource Kit. Sie können es sich unter
http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?familyid=9d467a69-57ff-4ae7-96ee-b18c4790cffd&displaylang=en
herunterladen.
Öffnen Sie die Datei "Setup.xcu" im Verzeichnis "share\registry\data\org\openoffice" Ihrer OpenOffice Installation mit einem Texteditor (z.b. Notepad). Bitte fügen Sie bei der Zeile
|
folgendes ein:
|
Erstellen Sie jetzt mit dem Programm "Instsrv.exe" aus dem Resource Kit einen neuen Diensteeintrag.
{RESKIT-INSTALLATIONSPFAD}\instsrv.exe OpenOffice "{ RESKIT-INSTALLATIONSPFAD }\srvany.exe"
Öffnen Sie jetzt den Registrierungseditor (regedit) und navigieren Sie auf den Schlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\OpenOffice".
Erstellen Sie dort einen neuen Schlüssel "Parameters" und erzeugen in diesem folgende 3 String-Werte.
|
Name |
Typ |
Wert |
|---|---|---|
|
AppDirectory |
REG_SZ |
c:\ |
|
AppParameters |
REG_SZ |
-headless |
|
Application |
REG_SZ |
{OpenOffice-INSTALLATIONSPFAD}\program\soffice.bin |
Starten Sie danach die Computer Management Console und klicken Sie auf den Eintrag "Services".
Wechseln Sie dort in die Eigenschaften des Service "OpenOffice".

Auf den Reiter "Log On" wählen Sie einen Benutzer aus, der OpenOffice schoneinmal gestartet hat.

Wurden alle Einstellungen wie beschrieben ordnungsgemäß durchgeführt, können Sie OpenOffice mit dem Befehl "net start OpenOffice" starten.
Zum Testen können Sie mit Telnet eine Verbindung zu "localhost" auf Port "8100" starten. Erscheint keine Fehlermeldung, wurden alle Einstellungen richtig durchgeführt.
Ab diesem Zeitpunkt ist OpenOffice somit als Server eingerichtet.
Sie können auch zum Test OpenOffice in der Kommandozeile Aufrufen und den Serverdienst als Parameter übergeben:
|
Damit auch PDF Dateien durchsucht werden können, muss zusätzlich auch PDFTOText auf dem Server hinterlegt sein.
Die pdftotext.exe Datei finden Sie im CMS Verzeichnis unter lib/office/pdftotext.exe.
Falls keine pdftotext.exe Datei vorhanden ist, bitten wird Sie sich an den Support von EGOTEC zu wenden. Dieser wird Ihnen dann die benötigte Datei zusenden.
Um OpenOffice als Dienst unter Linux laufen lassen zu können, benötigen Sie einen virtuellen X-Server.
Bei vielen Linuxdistributionen wird so ein Server schon mitgeliefert.
Schritt 1)
Installieren Sie Xvfb über den Paketmanager Ihrer Distribution. Auch sollte das Packet xfonts-base installiert sein.
Schritt 2)
Kopieren Sie das Script "checkoo" aus dem Verzeichnis "bin/tool/linux" aus Ihrer EGOTEC-Installation nach "/usr/local/bin".
Nachdem Sie die Datei gespeichert haben, müssen Sie sie noch ausführbar machen.
chmod 755 /usr/local/bin/checkoo
Danach sollte die OOPATH, CMSPATH, PHP Variablen in diesem Script angepasst werden.
Erzeugen Sie jetzt noch ein Startupskript (üblicherweise in /etc/init.d) welches das oben erzeugte Script beim Systemstart startet.
Schritt 3)
Öffnen Sie die Datei "Setup.xcu" im Verzeichnis "share/registry/data/org/openoffice" bzw. "/usr/lib/openoffice/share/registry/data/org/openoffice/" Ihrer OpenOffice Installation mit einem Texteditor (z.B. vim). Nach der Zeile "<node oor:name="Office">" fügen Sie noch folgendes ein:
<prop oor:name="ooSetupConnectionURL" oor:type="xs:string">
<value>socket,host=localhost,port=8100;urp;</value>
</prop>
Starten Sie OpenOffice einmal mit dem Benutzer unter dem es später laufen soll, damit
die Basiseinstellungen geschrieben werden.
Ab OpenOffice Version 3 sind die vorherige schritte nicht notwendig es reicht Openoffice mit folgendem Befehl zu starten
ooffice "-accept=socket,host=localhost,port=8100;urp;"
xfvb wird bei neuen OpenOffice Versionen, die den Parameter -headless kennen, nicht mehr benötigt.
In dieser Anleitung wird die Installation des SingleSignOn Modules Schritt für Schritt erklärt.
Es werden die folgenden Systeme verwendet:
Es wird vorrausgesetzt, dass bereits eine funktionierende Windows Domäne eingerichtet ist.
Die Uhrzeit auf dem ActiveDirectory Server, dem Webserver und den einzelnen ActiveDirectory Mitgliedern müssen synchron sein.
In der DNS -Konsole (Start->Programme->Verwaltung->DNS):
Es muss der Webserver in der jeweiligen Forward-Lookupzone der Domäne eingetragen sein. Falls es noch keine Forward-Lookupzone gibt, muss diese erstellt werden:
Rechtsklick -> neue Zone
In dieser Zone muss nun der Webserver eingetragen werden:
Rechtsklick -> neuer Host...
Auch sollte dort der Windows Server selbst eingetragen werden:
Rechtsklick -> neuer Host...
Nun muss noch ein Zeiger für den Webserver in der jeweiligen Reverse-Lookupzone erstellt werden. Falls es noch keine Reverse-Lookupzone gibt, muss diese erstellt werden:
Rechtsklick -> neue Zone
In dieser Zone muss nun der Zeiger eingetragen werden:
Rechtsklick -> neuer Zeiger...
Jetzt ist der DNS-Server konfiguriert und könnte so aussehen:

In der Active Directory - Konsole (Start -> Programme -> Verwaltung -> Active Directory-Benutzer und -Computer):
Dort muss der Webserver als Computer registriert werden. Dazu wechseln Sie in das Verzeichnis Computers der jeweiligen Domäne und fügen mit
Rechtsklick -> Neu -> Computer den Webserver hinzu.
Nun muss ein Active Directory Benutzer erstellt werden, damit der Webserver sich authentifizieren kann. Dazu wechseln Sie in das Verzeichnis Users und fügen mit
Rechtsklick -> Neu -> Benutzer einen Benutzer hinzu.
Jetzt ist der Active Directory Server konfiguriert und könnte so aussehen:

Als nächstes muss eine Keyfile erzeugt werden, die dem Webserver ermöglicht sich über den eben erzeugten Benutzer zu authentifizieren. Dazu wird das Programm ktpass benötigt. Sollten Sie das Programm nicht auf Ihrem System installiert haben, müssen Sie ...
Geben Sie dort diesen Befehl ein:
ktpass /out c:\keyfile /princ HTTP/debian.egotec.net@EGOTEC.NET /mapuser kerbdummy1 /pass test /crypto DES-CBC-CRC
Der Computername des Webservers "debian" und der Name der Domäne "egotec.net" sollten Sie entsprechend anpassen.Das Passwort "test" können Sie frei wählen.
Nachdem Sie den Befehl abgeschickt haben, sollte etwa solch eine Ausgabe entstehen:

Durch diesen Befehl wurde die Keyfile erzeugt. Diese ist in C:\keyfile gespeichert. Kopieren Sie diese nun auf den Webserver.
Den Namen können Sie frei wählen, wichtig ist dass die Datei in /etc/apache2/ gespeichert wird. (Im Beispiel: /etc/apache2/http_debian.krb5keytab)
Bevor Sie nun den Webserver einrichten, müssen Sie sicherstellen, dass der Verschlüsselungstyp des Active Directory Benutzers für den Webserver (Im Beispiel: kerbdummy1) auf DES eingestellt ist.
Öffnen Sie dazu nocheinmal die Active Directory - Konsole und wechseln in das Verzeichnis Users. Ein Doppelklick auf den jeweiligen Benutzer öffnet die Eigenschaften. Wechseln Sie dort auf die Registerkarte Konto und setzen den Haken DES-Verschlüsselung aktivieren in den Kontooptionen.

WIe Sie den IIS 7 für das Single-Sign-On einrichten können, wird in der Installationsanleitung für den IIS erklärt.
Es muss nun der richtige DNS Server eingetragen werden. Dazu können Sie direkt in der Datei /etc/resolv.conf die IP des konfigurieten Windows Servers eintragen.
Im Beispiel:
Die Datei ist standardmäßig unter /etc/krb5.conf zu finden. Öffnen Sie diese Datei mit einem Editor (z.B. vi) und fügen Sie folgendes ein:
[libdefaults]
ticket_lifetime = 24000
default_realm = EGOTEC.NET
dns_lookup_realm = false
dns_lookup_kdc = false
[realms]
EGOTEC.NET = {
kdc = maracuja.egotec.net
}
[domain_realm]
.egotec.net = EGOTEC.NET
egotec.net = EGOTEC.NET
[appdefaults]
pam = {
debug = false
ticket_lifetime = 36000
renew_lifetime = 36000
forwardable = true
krb4_convert = false
}
Passen Sie dort den Namen der Domäne und den kdc (den Active Directory Server) an.
Der REALM (Im Beispiel: EGOTEC.NET) muss immer in Großbuchstaben geschrieben werden. Er muss auch immer einen Punkt enthalten, also ABC.NET.
Prüfen Sie die DNS Einstellungen mit einem PING auf den Active Directory Server.
Falls der Ping nicht geht oder die falsche IP angezeigt wird, prüfen Sie den DNS Server auf dem Linux Webserver und die Einstellungen am DNS-Server auf dem Windows Active Directory Server.
Falls der Ping richtig geht, überprüfen Sie die Konfigurationsdatei des Kerberos-Modules.
Jetzt muss die .htaccess Datei angepasst werden, damit der Apache weiß, wie er sich anmelden soll.
Dazu wird die Keytab-Datei verwendet, die wir im ersten Kapitel erzeugt haben. Diese muss nun ausführbar gemacht werden:
Nun sollte diese Datei getestet werden:
Den Dateinamen der Keytab-Datei müssen Sie natürlich anpassen, falls Sie einen anderen gewählt haben. Auch den hinteren Teil müssen Sie entsprechend der Eingabe im 1. Artikel (ktpass /out C:\keyfile /princ HTTP/WEBSERVER.DOMAIN@DOMAIN /mapuser ...) ändern.
Wenn dieser Befehl ohne Fehler ausgeführt werden kann, dann kann nun die .htaccess angepasst/erstellt werden.
Diese muss für das Verzeichnis /kerb im EGOTEC-Installations-Verzeichnis gültig sein. Normalerweise ist diese unter /var/www/kerb der Fall. Fügen Sie folgendes in diese Datei ein:
AuthType Kerberos
AuthName "Kerberos Login"
KrbAuthRealms EGOTEC.NET
KrbServiceName HTTP
Krb5Keytab /etc/apache2/http_debian.krb5keytab
KrbMethodNegotiate on
require valid-user
Passen Sie dort entsprechend Ihren Einstellungen KrbAuthRealms und Krb5Keytab an.
Damit der Internet Explorer die Domänen Informationen an den Webserver schickt, muss dieser erst so eingestellt werden.
Starten Sie den Internet Explorer und Navigieren Sie wie folgt durch das Menü:
Extras->Internetoptionen:
Wechseln Sie dort auf die Registerkarte Sicherheit. Wählen Sie dort das Icon Lokales Intranet aus. Nun drücken Sie auf den Button Sites... und dort auf Erweitert:
Fügen Sie in die Liste die Adresse des Webservers ein. (Im Beispiel: http://debian.egotec.net und debian.egotec.net)
Zur Sicherheit sollte auch die Adresse der AD-Servers hier eingetragen werden. Ist eine der Adressen nicht im "Lokalen Intranet" hinterlegt, erscheint statt des automatsichen Logins ein Popup-Fenster, dass Benutzername und Passwort abfragt.
In diesem Popup wird normalerweise auch noch einmal die URL angezeigt über die die Authentifzierung abgewickelt wird.
Diese muss auf jeden Fall in der Zone "Lokales Intranet" liegen.
Das könnte dann so aussehen:

Öffnen Sie nocheinmal im Internet Explorer die Internetoptionen.
Extras-> Internetoptionen:
Wechseln Sie dort auf die Registerkarte Sicherheit. Wählen Sie dort das Icon Lokales Intranet aus.
Drücken Sie dann auf den Knopf Stufe anpassen... Wählen Sie dort Automatisches Anmelden mit aktuellem Benutzernamen und Kennwort unter dem Eintrag Benutzerauthentifizierung aus.

Zusätzlich muss noch sichergestellt werden, dass auf dem Reiter Erweitert der Internetoptionen, der Haken Integrierte Windows-Authentifizierung aktivieren gesetzt ist.
In Extra => System unter dem Reiter Authentifizierung bei Authentifizierung über, "Windows Domäne" auswählen.

In das erte Eingabefeld müssen die IP-Bereiche festgelegt werden, bei denen das Single-Sign-On durchgreifen soll. Es können Bereiche, aber auch einzelne IP-Adressen (Pro Zeile kann ein IP-Bereich festgelegt werden. z.B. 192.168.1.2 - 192.168.1.29) eingegeben werden. Diese Clients werden, wenn Sie nicht angemeldet sind, in das /kerb Verzeichnis weitergeleitet und dort über das Kerb-Apache-Modul authentifiziert. Bei erfolgreicher Anmeldung werden diese wieder zurück auf die ursprüngliche Adresse geleitet.
Wenn auf den Server mit unterschiedlichen Adressen zugegriffen wird, muss das Feld ActiveDirectory Domäne ausgefüllt werden. Hier muss die URL angegeben werden, über die das Kerberos-Ticket Gültigkeit hat (z.B. http://debian.egotec.net). Der SSO-Client wird dann zum Authentifizieren auf diese Adresse in das /kerb-Verzeichnis geleitet (z.B. http://debian.egotec.net/kerb).
Sie können zusätzlich einstellen, wie das EGOTEC CMS reagieren soll, wenn es den Benutzer nicht in der Datenbank gibt:
Die letzten drei Eingabefelder sind die Einstellungen für die ActiveDirectory Server Authentifizierung. Wenn der Client nicht in dem angegebenen IP-Bereich ist, wird als Fallback die ActiveDirectory Server-Authentifizierung verwendet.
Generell sollten Sie die Uhrzeit vom Active Directory Server, Webserver und Ihrem PC syncronisieren. Vergewissern Sie sich auch, dass der Webserver im lokalen Intranet ist (Beschreibung). Der Computer muss außerdem im Active Directory Server eingetragen sein (Beschreibung).
Wenn das alles richtig ist, können Sie die Error-Log der Apache (/var/log/apache/errors.log) anschauen. Folgende Fehlermeldungen könnten auftauchen:
1. kinit(v5): Clock skew too great while getting initial credentials
Hier müssen Sie die Uhrzeit synchronisieren.
2. kinit(v5): Key table entry not found while getting initial credentials
Hier müssen Sie auf dem AD-Server (maracuja/ihrkdcname) bei dem benutzer kerbdummy1, (= HTTP/ihrwunschnamen.IhrServer.de) bei den Kontooptionen DESC-Verschlüsselung aktivieren!

3. kinit(v5): KDC reply did not match expectations while getting initial credentials
-> Realms Namen müssen UPPERCASE sein und müssen mit .XX enden. also falsch: WINDEV, korrekt: WINDEV.NET
Falls das CMS einmal in einen anderen Ordner kopiert werden muss, müssen manuell einige Schritte durchgeführt werden.
Download unter http://pecl.php.net/package/APC
apt-get install php5-dev
pecl install apc
cp /usr/share/php/apc.php /var/www
echo 'extension=apc.so' >> /etc/php5/apache2/php.ini
/etc/init.d/apache2 restart
mit browser auf die adresse: http://xxxx/apc.php
Hinweis: Version 3.0.16 des APC Cache verwenden, da frühere Versionen einen memory-leak besitzen und unspezifische Probleme (z.B. hoher Serverload) mit sich bringen, da der Speicher voll läuft.
In Abhängigkeit der verwendeten Serverhardware sollte auch der Apache konfiguriert werden, um Performanceprobleme zu vermeiden.
Eine mittlere Hardware verträgt mit dem CMS-System +- 30 MaxClientsDieser Wert war ausschlaggebend auf die Leistung des Systems.
Bei einem zu hohen Wert, können die Anfragen nicht mehr schnell genug
verarbeitet werden und das System bremst sich selbst aus,
bei zu wenigen, erhält man TCP Connect errors
Mögliche Apache-Einstellungen für das Prefork:
Durch die Einstellungen in den Globalen Einstellungen, können auch Benutzer außerhalb der Domäne auf die Seite zugreifen. Hilfe zur Konfiguration finden Sie hier.
.htaccess
Um den Administrationsbereich nur für bestimmte IP-Adressen/Bereiche zugäglich zu machen, können Sie in der .htaccess im root-Verzeichniss folgenden Eintrag hinzufügen.
Hier ein Beispiel wie die komplette Seite (Frontend und Backend) beschräkt werden kann:
Ein Error-Template ist in diesem Fall von Vorteil.
In die .htaccess muss dazu folgendes eingetragen werden:
ErrorDocument 403 /Pfad zur Error-Template Bsp. error403.html
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