Inhaltsverzeichnis Module Office-Import / SearchPlus OpenOffice als Dienst unter Linux und anderen Unix Varianten

OpenOffice als Dienst unter Linux und anderen Unix Varianten

Um OpenOffice als Dienst unter Linux laufen lassen zu können, benötigen Sie einen virtuellen X-Server.

Bei vielen Linuxdistributionen wird so ein Server schon mitgeliefert.

Schritt 1)
Installieren Sie Xvfb über den Paketmanager Ihrer Distribution. Auch sollte das Packet xfonts-base installiert sein.

Schritt 2)
Kopieren Sie das Script "checkoo" aus dem Verzeichnis "bin/tool/linux" aus Ihrer EGOTEC-Installation nach "/usr/local/bin".

Nachdem Sie die Datei gespeichert haben, müssen Sie sie noch ausführbar machen.

chmod 755 /usr/local/bin/checkoo

Danach sollte die OOPATH, CMSPATH, PHP Variablen in diesem Script angepasst wer­den.

Erzeugen Sie jetzt noch ein Startupskript (üblicherweise in /etc/init.d) welches das oben erzeugte Script beim Systemstart startet.

Schritt 3)
Öffnen Sie die Datei "Setup.xcu" im Verzeichnis "share/registry/data/org/openoffice" bzw. "/usr/lib/openoffice/share/registry/data/org/openoffice/" Ihrer OpenOffice   Installation   mit   einem   Texteditor   (z.B.   vim).   Nach   der   Zeile   "<node oor:name="Office">" fügen Sie noch folgendes ein:

<prop oor:name="ooSetupConnectionURL" oor:type="xs:string">
<value>socket,host=localhost,port=8100;urp;</value>
</prop>

Starten Sie OpenOffice einmal mit dem Benutzer unter dem es später laufen soll, damit
die Basiseinstellungen geschrieben werden.

Ab OpenOffice Version 3 sind die vorherige schritte nicht notwendig es reicht Openoffice mit folgendem Befehl zu starten
ooffice "-accept=socket,host=localhost,port=8100;urp;" 

xfvb wird bei neuen OpenOffice Versionen, die den Parameter -headless kennen, nicht mehr benötigt.